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Führungs- und Teamfeedback als Projekt zur Personalentwicklung

Führungs-und Teamfeedback

Projektbeschreibung

Die Bedeutung von Führung für den Erfolg einer Organisation ist vielfach belegt. In wissenschaftlichen Studien und in der Praxis zeigen sich Zusammenhänge, insbesondere zwischen Führungs- und Leistungsverhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ihrer Motivation, ihrer Zufriedenheit und ihrer Gesundheit.

Das systematische Führungsfeedback ist ein wissenschaftlich begründetes und praktisch bewährtes Instrument, um das Bewusstsein der Führungskraft für das eigene Handeln und dessen Wirkung zu stärken. Es basiert auf dem Vergleich zwischen der Selbst- und Fremdwahrnehmung des Führungsverhaltens.

Seine Ergänzung findet das Führungsfeedback in der Kombination mit einem Teamfeedback, da Führung maßgeblich durch die Zusammenarbeit im Team mitbestimmt wird. Das Führungs- und Teamfeedback (FTF) fördert die Kommunikation zwischen Führungskraft und Team. Es ermöglicht, Potenziale für die Entwicklung der Zusammenarbeit zu identifizieren, Vereinbarungen zu treffen und diese schrittweise umzusetzen, um dadurch die Zusammenarbeit zu optimieren.

Vor diesem Hintergrund wurde ein Feedback-Verfahren für die Landespolizei entwickelt, erprobt und dauerhaft in der Landespolizei implementiert. Das Fortbildungsinstitut koordiniert die Durchführung der regelmäßigen Feedbackverfahren in der Landespolizei M-V in Zusammenarbeit mit der beauftragten Firma ZAROF GmbH.

Kontakt

Leitung

  • Christiane Schilf
    Leiterin
    Gebäude IR, Raum 113
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    Aufgaben

    • Leitung des Instituts/Allgemeine Angelegenheiten der Entwicklung und Konzeption der Fortbildung
    • Koordinierung und Durchführung der verwaltungswissenschaftlichen Forschung
    • Auswahl Bildungsträger und Lehrende
    • Einsatz neuer Medien und Fortbildungsmethoden
    • Vertragsangelegenheiten
    • Bearbeitung von Schadenerssatzansprüchen

    Fach-/Lehrgebiete

    • Führungslehre
    • Führungskräftetraining
    • Didaktik
    • Methodik

    Beruflicher Werdegang

    • 1982 Abitur
    • 1982 - 1987 Deutsche Sprache und Literatur / Geschichte (Diplomlehrerin), Universität Rostock
    • 1987 - 1990 Lehrerin in Berlin
    • 1990 - 1991 wissenschaftliche Mitarbeiterin (Methodik/Didaktik), Universität Rostock
    • ab 1991 Tätigkeit als Dozentin in der Aus- und Fortbildung der Polizei M-V
    • 1994 - 2000 (berufsbegleitend) Diplom in der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth C. Cohn, Werkstatt – Institut für Lebendiges Lernen – WILL International / Basel
    • 1997 – 2001 Leiterin der Fachgruppe „Verhaltensorientierte und allgemeine Fortbildung“ an der Landespolizeischule M-V
    • 2001 - 2009 Leiterin des Fachgebietes „Führung / Organisation / Training“ am Bildungsinstitut der Polizei M-V, dem späteren Institut für die polizeiliche Aus- und Fortbildung der FHöVPR M-V
    • 2002 - 2004 (berufsbegleitend) Ausbildung zum zertifizierten Coach, Osterberg Institut
    • 2009 - 2016 Studienleiterin Masterstudiengang Polizei M-V, stellvertretende Leiterin der Fachgruppe "Führung / Sozial- und Gesellschaftswissenschaften" am Fachbereich Polizei der FHöVPR M-V
    • seit 2016 Leiterin des Instituts für Fortbildung und Verwaltungsmodernisierung der FHöVPR M-V

    Veröffentlichungen

    • Schilf, C. (2023). Wirkung von individuums- und organisationszentrierten Maßnahmen auf eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen. In:  Fischbach, A.;  Lorei, C. & Schmalzl, H P.(Hrsg.)  Führung in einer Polizei im Wandel. Schriftenreihe Psychologie in der Polizeiwissenschaft. Frankfurt. S. 45 - 54.
    • Schilf, C. & Waßmann, M.-L. (2022). Aus- und Fortbildung von Polizei und Verwaltung. In: Heinrich, G.; Schmidt, U. (Hrsg.). Demokratie gemeinsam stärken! – Erfahrungen aus Mecklenburg-Vorpommern. Weinheim Basel. S. 91-97.
    • Schilf, C. (2022). Zur Entwicklung der Organisationskultur in unserer Landesverwaltung. In: Backstein. Zeitschrift der FHöVPR M-V. S. 3 - 11.
    • Schilf, C. (2022). Eine kleine Nachlese zur digitalen „Podiumsdiskussion“ mit den Referentinnen und Referenten der Tagung Führung: Verführung zur Selbststeuerung. In: Rauchert, M. (Hrsg.) In Führung gehen – interdisziplinäre Ansätze aus Wissenschaft und Praxis. Güstrow: Schriftenreihe der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes M-V, Band 13. S. 49 – 56.
    • Pansow, W. & Schilf, C. (2021). Potenzialanalyse und das Konzept zur systematischen Förderung von Nachwuchsführungskräften in der Landespolizei M-V. In: Bley, R. & Roll, H, (Hrsg.) Forschung- Konzept-Lehre. Festschrift anlässlich der Pensionierung von Dr. Rauchert, Direktorin der FHöVPR des Landes M-V. Güstrow: Schriftenreihe der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes M-V. Band 12. S. 199 - 213.
    • Schilf, C. (2021). Frauen in Spitzenpositionen – Erkenntnisse zur Berufszufriedenheit und Karrieremotivation sowie Rückschlüsse für die Personalentwicklung. In: Bley, R. Roll, H. (Hrsg.) Forschung-Konzept-Lehre. Festschrift anlässlich der Pensionierung von Dr. Rauchert, Direktorin der FHöVPR des Landes M-V. Güstrow: Schriftenreihe der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes M-V. Band 12. S. 251 - 268.
    • Schilf, C. (2021). Feedback mal anders – Projektauftrag zur landesweiten Einführung des Führungs- und Teamfeedbacks in der Landespolizei M-V. In: Bley, R. & Roll, H. (Hrsg.) Forschung-Konzept-Lehre. Festschrift anlässlich der Pensionierung von Dr. Rauchert, Direktorin der FHöVPR des Landes M-V. Güstrow: Schriftenreihe der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes M-V, Band 12. S. 269 – 278.
    • Schilf, C. (2021). Fachhochschule in der Region – Beitrag zur Erforschung der Siedlungsgeschichte in Mecklenburg. In: Neubert, F.-C. (Hrsg.). Güstrower Jahrbuch. S. 190-192. Zehna: Güstrower Verlags GbR.
    • Schilf, C. (2020). Homeoffice und die Herausforderungen an Führung und Zusammenarbeit. Im Gespräch mit der Diplom-Psychologin Iris Surburg. In: Backstein. Zeitschrift der FHöVPR M-V. S. 3-10.
    • Schilf, C. (2019). Junge Familien aus dem Rheinland, Westfalen und Franken werden zu Mecklenburgern. Güstrow: Schriftenreihe der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes M-V. Band 6.
    • Schilf, C. & Metzger, S. (2018). Frauen gehen an den Start – Prozessverlauf einer Fortbildungsreihe zur Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen der Landesverwaltung M-V. In: Rauchert, M. (Hrsg.) In Führung gehen – interdisziplinäre Ansätze aus Wissenschaft und Praxis. Güstrow: Schriftenreihe der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege des Landes M-V, Band 4. S. 14 – 25.
    • Schilf, C. (2013). Jung und schon Chef – passt das zusammen? – Eine empirische Untersuchung zu Führungsaufgaben und Herausforderungen, denen sich junge Absolventinnen und Absolventen im Polizeidienst in Mecklenburg-Vorpommern stellen. In: Polizei und Wissenschaft 4/2013. Frankfurt am Main: Verlag für Polizeiwissenschaft. S. 30 -41.
    • Schilf, C. (2010). Die Zeit ist reif für Vielfalt – Supervision und Coaching als gefragte Beratungsangebote. In: Backstein. Zeitschrift der FHöVPR M-V. S. 3 - 9.
    • Schilf, C. (2002). Projekt: Polizeiliche Konfliktarbeit. In: Bornewasser. M. (Hrsg.) Empirische Polizeiforschung III: Ansätze zur Konzeption und Evaluation polizeilicher Arbeit. S. 162 -167.

Koordinationsstelle FTF

Allgemeiner Kontakt

Praxisberatung

Wissenschaftliche Beratung

  • Henriette Bohn
    Gebäude 25 , Raum 109
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    Aufgaben

    Lehrende

    • Psychologie, Sozialwissenschaftliches Arbeiten

    Beruflicher Werdegang:

    • 1998 Soziale Arbeit im Therapeutischen Zentrum für drogenabhängige Frauen und Mädchen in Santa Catarina, Brasilien
    • 1999 Studium der Psychologie, Nebenfach Kriminologie, FU Berlin & Universität Greifswald
    • 1999 studentische Hilfskraft am LS für Kriminologie, Universität Greifswald: „Jugendkriminalität“
    • 2001 Organisation des „1st Greifswald Students Festival 2002“
    • 2003 Congress on Victimology, Victim Assistance and Criminal Justice, Dubrovnik, Kroatien, Beitrag: “Hate Crimes”.
    • 2003 Forschungspraktikum am LS für Diagnostik, Universität Greifswald: Entwicklung eines Fragebogens zur Aggression Jugendlicher
    • 2003 Dozentin im Fach Psychologie, bb gesellschaft für beruf + bildung mbH, Stralsund
    • 2005 Schulungs- und Beratungsprogramm beim Forschungsverbund MV in den Modulen „Kommunikation & Persönlichkeit“, „Managen & Führen“ und „Methoden“
    • 2006 Co-Trainerin in Persönlichkeitsentwicklungsseminaren bei mannaz eV., Greifswald
    • 2007 Berufsbegleitende Weiterbildung zur Budopädagogin am Institut für Jugendarbeit Gauting und der Kampfkunstakademie Stade
    • 2008 budopädagogische Supervision weiblicher Therapeuten
    • 2009 Lehrkraft am Fachbereich Polizei, FHöVPR Güstrow
    • 2009 Dozentin für sozialwissenschaftliches Arbeiten im Masterstudiengang, Nordverbund
    • 2013 Wissenschaftliche Begleitung im Pilotprojekt "Erarbeitung eines Programms zur Entwicklung der Führungs- und Teamkultur", Polizeiinspektion Güstrow

    Publikation:

    • Bohn, H. (2008). Ziele von Aggression - Inhaftierte und Schüler im Vergleich. Saarbrücken: VDM-Verlag. ISBN: 978-3639093667
    • Rauchert, M.
    • Bohn, H. (2015a). Kritik � eine Frage von Kultur und Werten. In: Frevel, B. & Behr, R. (Hrsg.). Empirische Polizeiforschung XVII: Die kritisierte Polizei. Schriften zur Empirischen Polizeiforschung. Bd. 18. Frankfurt: Verlag für Polizeiwissenschaft. S. 73-100.
    • Bohn, H. (2015b). Entwicklung von Führungs- und Teamkultur - Teil 1. Das Reifegradmodell als theoretische Ausgangsbasis für die Entwicklung von werteorientierter Führungs- und Teamkultur. SIAK-Journal. Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis des Bundesministeriums für Inneres der Republik österreich. Ausgabe 1/2015. S. 81-93.
    • Bohn, H. (2015c). Entwicklung von Führungs- und Teamkultur - Teil 2. Konzeption des Pilotprojekts zur sequenziellen Entwicklung der Führungs- und Teamkultur in Mecklenburg-Vorpommern. SIAK-Journal. Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis des Bundesministeriums für Inneres der Republik österreich. Ausgabe 2/2015. S.20-34.